Tuesday, August 19, 2014

Interreligiöser Rundbrief ... Nr. 2014-01 (19.08.2014)



Interreligiöser Rundbrief für Bonn und

Umgebung  Nr. 2014-01 (19.08.2014)


In diesem undurchsichtigen Dunst an Halb- und Unwissen werden vielen Diskussionen und Debatten geführt. Behauptungen werden aufgestellt und gleich widerlegt, es bilden sich bei vielen Fragen und Problemen leider unüberbrückbare Klüfte zwischen Widersachern, die sich oft auf das übelste beschimpfen und bekämpfen. Schnell finden wir uns selbst in irgendeiner dieser Fraktionen, sind vielleicht „Verschwörungstheoretiker“ oder „naiver Gutmensch“ oder noch Schlimmeres. […] Ist ein Bild oder eine Meinung erst Mal entwickelt, wird selektiv die Meldungen und Ereignissen wahrgenommen, die diese bestätigen.
                                                                                              Werner Heidenreich (in seinem Newsletter vom August 2014)
Inhalt

 

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,
bzw. in aktueller gendergerechter Schreibweise:
Liebe Leser*innen!
Das ist der erste Interreligiöse Rundbrief in diesem Jahr. Das tut mir wirklich leid, aber ich komme derzeit zu vielen mir wichtigen Arbeiten nur unzureichend, da die Arbeit an der Uni Bielefeld, will ich sie ordentlich machen, viel Zeit in Anspruch nimmt. Da müssen Ehrenämter und Privates nachstehen. Es macht aber auch wirklich große Freude, Wissen an junge und ältere Studierende weiterzugeben, vor allem in dem Bewusstsein, dass die meisten mal Religionslehrer*innen sein und das Wissen wiederum weitergeben werden.  Je aktuelle Veranstaltungshinweise leite ich indes immer kurzfristig an Interessierte weiter. Wer in diesen kleineren Verteiler möchte, melde sich einfach bei mir.
Werner Heidenreich hat im Editorial seines letzten StadtRaum-Newsletters darauf hingewiesen, dass wir viel zu oft in Streit über Themen geraten, in denen wir Meinungen vertreten, ohne uns wirklich auszukennen. Wem soll man glauben, wenn von Konflikten in der Ukraine, in Palästina, in Syrien und Irak die Rede ist? Woher beziehen wir unsere Informationen, unser Wissen, welche Infos und Meinungen klammern wir in unserer selektiven Wahrnehmung aus, ohne es zu merken? Werner Heidenreichs Editorial habe ich unten komplett wiedergegeben, da ich es im Internet nicht fand. Ich kann seinen Newsletter sehr empfehlen.
Sie können in diesem Rundbrief auch einige Pressemeldungen und Erklärungen lesen, die das von Werner Heidenreich Beschriebene illustrieren. Da sind die Bösen für die einen die Israelis, für die anderen die Hamaz. So kommen wir aber nicht weiter. Wenn wir immer Grenzen ziehen zwischen Nationalitäten, Religionen, Konfessionen und anderen Teilidentitäten des Menschseins und uns immer nur mit dieser einen eigenen Teilidentität identifizieren und solidarisieren, schaffen wir es nie, Frieden zu schaffen. Navid Kermani fordert die muslimisch geprägten Staaten auf, sich aktiv und unmissverständlich gegen den Terror des so genannten IS zu wenden, damit es nicht immer nur die Nichtmuslime sind, die islamistischen Fanatismus anprangern. Ahmad Mansour bekommt  in Berlin den Moses-Mendelson-Preis verliehen für seine Islamismus-Präventionsarbeit mit muslimischen Jugendlichen. Eben bekam ich noch Bilder herein, die zeigen, wie in Ägypten und Irak Christen und Muslime einander beschützen gegen die Angriffe von Fanatikern. So muss das gehen! Wir müssen alle über nationale, ethnische und religiöse Grenzen hinweg füreinander einstehen gegen Fanatismen gleich welcher Art! Ein fanatisches, gewalttätiges Mitglied meiner Religionsgemeinschaft oder meines Volkes ist erst dann wieder mein Bruder oder meine Schwester, wenn er*sie sich wieder besinnt. Bis dahin ist er*sie entweder mein Feind oder Objekt meiner Bemühungen, sich selbst und die Welt vor ihm zu retten.
Wir klein sind aber unser aller Wirkungsbereiche im Vergleich zu diesen großen Konflikten und Kriegen! Trotzdem stecken wir unsere Köpfe nicht in den Sand, sondern arbeiten in unserm jeweiligen Umfeld für das friedliche Miteinander der Menschen. So möchte ich ganz herzlich einladen zum 25-jährigen Jubiläum von Religions for Peace Bonn/Köln am 13.9.2014 im MIGRApolis-Haus der Vielfalt in Bonn. Kommt zahlreich und lauscht den klugen Worten unseres Festredners Wolfgang Gantke, Prof. für Religionswissenschaft an der Uni Frankfurt und einer meiner wichtigsten Lehrer.
Und kommt auch zu unserm Interreligiösen Gesprächskreis am 11.9. und zu unseren GEBETen der Religionen am 27.9. Seid/Seien Sie uns herzlich willkommen!
Mehr schreibe ich jetzt nicht, denn der Rundbrief lässt sich anhand des Inhaltsverzeichnisses ganz gut erschließen.       
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I.) Veranstaltungshinweise


I.1.)Fest der Kulturen am 24.08.2014 in Bonn


Zugeschickt von Hülya Dogan:

Liebe Freunde und Mitglieder des Arbeitskreises Muslime und Christen im Bonner Norden!
Dieses Jahr wollen wir unserem traditionellen Sommerfest mal eine andere Form geben. So laden wir Sie herzlich ein, beim "Fest der Kulturen" am 24. August in der Altstadt an unserem MuChri-Stand vorbeizukommen.
Lassen Sie sich bei Kaffee, Tee und Süßigkeiten über unsere Aktivitäten informieren! Vielleicht haben Sie selbst Ideen, wie Muslime und Christen ihre Zusammenarbeit im Viertel noch intensivieren können. Machen Sie bitte auch Freunde und Bekannte auf das "Fest der Kulturen" aufmerksam!
Für die Kinder wird es Bewegungsspiele geben. 
Wir freuen uns, wenn Sie kommen!
 Gruppe "Feste u. Begegnung" 
Datum - Uhrzeit: Sonntag 24.08.2014; 12.00 - 18.00 Uhr
Adresse: Adolfstraße (vor dem Frankenbad), 53119 Bonn
Kontakt: Chantal Zimmer-Leflere, Tel. 02241-28876

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I.2.) Achtsamkeitstag des Samadhi Buddhistischen Meditationscentersam 31.08.2014 in Bonn

Liebe Freunde des Samadhi Buddhistischen Meditationscenters,
 
wir laden Euch ganz herzlich ein zum
 
Achtsamkeitstag
am
Sonntag, 31.08.14, 10.00-16.00 Uhr.
 
Achtsamkeit  ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit. Wenn wir üben achtsam zu sein, gelingt es uns leichter, unsere geistigen und körperlichen Befindlichkeiten zu lindern und zu bewältigen.Eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis trägt dazu bei, ein materiell und spirituell ausgeglichenes Leben zu führen.
 
An diesem Sonntag üben wir achtsam zu sprechen, zu hören und miteinander zu diskutieren um rechte Achtsamkeit zu entwickeln. Wir essen gemeinsam zu Mittag und trinken Tee.
 
* Bitte lasst uns bis spätestens 24.08.14 wissen, ob Ihr an diesem Tag teilnehmen werdet und ob Ihr etwas zum Mittagessen oder Nachmittagstee mitbringen möchtet.
 
Das aktuelle Programm senden wir Euch noch gesondert zu.
 
Wir freuen uns auf  Euch!

Samadhi Buddhistisches Meditationscenter
Gierolstr 7
53127 Bonn
0049/ 228/92679138            015212815210

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I.3.) Atempause am 2.9.2014 in Bonn


Wie immer am ersten Dienstag im Monat lädt das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen vom 13.30 bis 14 Uhr zur Atempause in der MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 13-16 in Bonn ein.

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I.4.) Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit am 2.9.2014 in Bonn


Wie immer am ersten Dienstag im Monat lädt die Interreligiöse Initiative Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit für die Zeit von 17.30 bis 17.45 Uhr dazu ein, schweigend mit zu demonstrieren.
Es findet wie immer auf dem Bonner Münsterplatz in der Nähe des Prangers statt.


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I.5.) 128. philosophisch psychologisches Kaffeehausgespräch. Thema: SCHULDBINDUNG UND KRANKHEITEN IN FAMILIEN – DEN GEHEIMNISVOLLEN REGIEANWEISUNGEN MEINES LEBENS AUF DER SPUR. Am 06.09.2014 in Bonn


Von Anton Drähne:

Liebe Interessentin, lieber Interessent,
das kommende Kaffeehausgespräch wird sicher wieder ein besonderer Nachmittag werden. In Kreisen, die sich mit Familienbiographien befassen, ist Dr. Rainer Adamaszek ein hoch angesehener Referent. Ich freue mich sehr, dass er zu uns aus Oldenburg kommen wird.
 Ist es nicht oft so, dass wir das Gefühl haben vieles so zu leben wie unsere Eltern oder weitere Vorfahren? Man könnte auch sagen: Leben wir deren „ungelebtes Leben“? Wir leben und erfüllen oft mehr unbewusst als bewusst Aufgaben, denen sie sich gegenüber sahen und die sie aus irgendwelchen Gründen nicht hatten erfüllen können. Die Konsequenzen für das eigene Leben sind ähnlich bedeutsam wie für unsere Kinder und Nachfolger.
Ich bin schon sehr gespannt auf diesen Nachmittag.
Thema: SCHULDBINDUNG UND KRANKHEITEN IN FAMILIEN – DEN GEHEIMNISVOLLEN REGIEANWEISUNGEN MEINES LEBENS AUF DER SPUR
Termin: Samstag 06. September 2014 wie immer 15:00 bis ca. 17:00 Uhr
Moderation Dr. Anton Drähne
Heinz Dörks Haus (INTRA), Joachimstr. 10-12, Nähe Museum König, U-Bahn Haltestelle Bundesrechnungshof. Dr. Rainer Adamaszek ist Arzt, Buchauthor und Psychotherapeut. Er hat die von ihm ins Leben gerufene Arbeit Familienbiographik genannt.
Bis dahin wünsche ich Ihnen , dass Sie diesen wunderbaren Sommer, trotz Regen, weiterhin geniessen
Ihr
Anton Drähne
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I.6.) Konzert des Multi-Kulti-Chors am 9.9.2014 in Bonn


Zugeschickt von Marianne Horling:
Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

der Multi-Kulti-Chor, dem auch ich angehöre, wird am Samstag, dem 09. September 2014 ein Konzert geben gemeinsam mit dem ukrainischen Chor OREYA.
Das Konzert findet in der Friedenskirche in Kessenich statt.
Wer gute Chormusik liebt, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen!
Unten angeführt sind die Links zu den Einladungen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn das Konzert bei möglichst vielen Interesse findet.

Viele liebe Grüße
Marianne

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I.7) Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn am 11.9.2014


RfP Bonn/Köln lädt am 11.9.2014 von 19.30 bis 21.30 Uhr zum Interreligiösen Gesprächskreis ein.
Wir treffen uns wie üblich bei Lioba von Lovenberg, Argelanderstraße 6, 53113 Bonn.
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I.8) Philosophie im Pumpwerk am 11.9.2014 in Bonn


Rüdiger Kaun lädt am 11.9.2014 wieder von 19 bis 21 Uhr zur Philosophie im Pumpwerk in der Bonner Straße 65 in Siegburg ein.
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I.9) 25 Jahre Religions for Peace Bonn/Köln. Feier am 13.9.2014 in Bonn


Ein viertel Jahrhundert ist unsere kleine interreligiöse Gruppe nun schon alt. Das möchten wir gerne mit Ihnen/Euch zusammen feiern.
Seien Sie/Seid herzlich eingeladen zu unserer Feier am
Samstag, dem 13. September 2014 ab 15.30 Uhr
im MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn
Es gibt Tee, Kaffee und Kuchen und ab 16.30 Uhr einen
Festvortrag von Prof. Dr. Wolfang Gantke
Goethe-Universität Frankfurt
zum Thema
Religion und Frieden?
Überlegungen aus der Sicht einer engagierten Religionswissenschaft.

Zur besseren Planung bitten wir um eine Anmeldung bis Ende August bei Dr. Michael A. Schmiedel,
E-Mail: michael.a.schmiedel@gmx.de, Tel.: 0160-2448038 (mobil) oder 02241-60648.

Wer überhaupt nicht weiß, wer wir sind und was wir machen, schaue in die Vorstellung im anderen Anhang.
In der Vorfreude auf Ihr/Euer kommen verbleibt im Namen von RfP Bonn/Köln

Dr. Michael A. Schmiedel

Mehr Infos unter:
Religions for Peace Deutschland: www.religionsforpeace.de
Religions for Peace International: www.religionsforpeace.org
Migrapolis-Haus der Vielfalt: www.bimev.de
Prof. Dr. Wolfgang Gantke:  www.uni-frankfurt.de/44625979/prof_gantke
Dr. Michael A. Schmiedel:  http://www.migrapolis-deutschland.de/?id=michaelaschmiedel
Es hängt dazu noch ein Extraanhang an.
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I.10) Die lebende interreligiöse Bibliothek am 19.9.2014 in Köln


Zugeschickt von Edith Schlesinger, Erzbistum Köln:
Erzählen Sie uns Ihre Sicht der Dinge…
19.9.2014, 13-18 Uhr im Garten der Religionen, Stolzestraße 1a, 50674 Köln

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I.11) Interkulturelle Woche „Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“ vom 15. bis 28.9.2014 in Bonn und bundesweit


Unter http://www.interkulturellewoche.de/ finden Sie infos zur bundesweiten Interkulturellen Woche 2014.
Das Kölner Programm habe ich leider noch nicht gefunden.
In Bonn möchte ich besonders zu den GEBETen der Religionen einladen:

1.11.a) GEBETe der Religionen: Gemeinsamkeiten suchen – Vielfalt leben!? Am 23.9.2104 in Bonn


Teilnehmende Religionen sind: Hinduismus, Judentum, Buddhismus, Christentum, Islam, Religiöse Gemeinschaft der Freunde „Quäker“, Bahá’í und eine Vertreterin für alle anderen.
Veranstalter: Religionsgemeinschaften in Bonn mit Unterstützung der Stabsstelle Integration der Bundesstadt Bonn. Leitung: Pfarrer Wolfgang Wallrich. Moderation: Dr. Michael A. Schmiedel, RfP Bonn/Köln.
Ort: MIGRApolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn
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 II.) Projektausschreibungen

Die folgenden interkulturellen Projektausschreibungen erhielt ich von David Clement vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn:

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Bremen führt unter dem Titel „Islamisches Leben in Deutschland“ einen Kreativwettbewerb durch. Dazu möchten wir Jugendliche aus ganz Deutschland zur Teilnahme einladen.

Was wäre, wenn Jugendlichen die Chance eröffnet würde, mit Menschen islamischer Herkunft bzw. Experten in einen Dialog zu treten, unter Einsatz moderner Medien selbst ein Projekt durchzuführen und damit einen Beitrag zur gegenseitigen Toleranz zu leisten?

Die Konrad-Adenauer-Stiftung möchte dies Wirklichkeit werden lassen. Jugendliche können an unserem Kreativwettbewerb „Islamisches Leben in Deutschland“ teilnehmen, welcher ihnen eine neue Perspektive auf das islamische Leben verspricht. Sie sollen sich gestalterisch oder dokumentarisch mit islamischem Leben in Deutschland befassen: sei es mit Videos, Animationen, Fotografien, Musikstücken, Homepages, Zeichnungen oder auch Texten. Die Darstellung kann sich u. a. auf Personen, Bräuche, Gebäude oder Institutionen beziehen.

Beispiele:
- Beispielsweise können die Jugendlichen durch einen Film die Traditionen, Bräuche oder aktuellen Herausforderungen des Islams dokumentieren.
- Auf einer Homepage können die Jugendlichen über die islamische Speisekultur informieren und Wege aufweisen, wie diese in Deutschland gelebt werden kann.
- Die Jugendlichen können auch die latente beziehungsweise offene Islamfeindlichkeit in der Gesellschaft thematisieren.

Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!

Der Ablauf ist wie folgt geplant:

In Gruppen- oder Einzelarbeit werden die Ausarbeitungen angefertigt. Die Gruppen können beliebig groß sein.

Stichtag der Abgabe ist der 31. Oktober 2014. Danach beginnt die prominent besetzte Jury - bestehend aus Ismail Başer, Vorstandsvorsitzender Schura Bremen, Julia Theres Held, Moderatorin beim ZDF, Insa Löll, Moderatorin bei ENERGY Bremen, und Christian Wulff, Bundespräsident a. D. - die bei der Konrad-Adenauer-Stiftung Bremen eingereichten Arbeiten zu bewerten.

Die Ergebnisse werden am 24. November 2014 im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung, jeweils verbunden mit einer Laudatio für die besten Arbeiten, der Öffentlichkeit präsentiert. Auf die Bestplatzierten warten Geldpreise in Höhe von 1000 Euro für den ersten Platz, 500 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz! Das Rahmenprogramm wird mit einem Empfang und Musik abgerundet.

Im gesamten Projekt legen wir Wert auf das Lernen über den Islam, den interkulturellen Dialog und das Gespräch mit muslimischen Bürgern. Wir sind überzeugt, dass man durch den kreativen Einsatz moderner Medien und den möglicherweise ungewohnten Blickwinkel auch komplexe Themen lebendig werden lassen kann!

Wir würden uns freuen, wenn wir auch Sie für unser Projekt gewinnen könnten! Leiten Sie unsere Einladung an interessierte junge Frauen und Männer weiter! Weisen Sie Freunde und Bekannte auf unser Projekt hin. Nur durch das Engagement vieler entsteht eine tolerantere Gesellschaft.

Im Folgenden sind die Eckdaten für Sie noch einmal zusammengefasst:

Abgabestichtag: 31. Oktober 2014, 18:00 Uhr
Abgabeort: Konrad-Adenauer-Stiftung Bremen, Martinistraße 25, 28195 Bremen

Preisverleihung
Preise: 1000 Euro, 500 Euro, 200 Euro
Wann: 24. November 2014, 18:00 Uhr
Wo: Atlantic Grand Hotel, Bredenstraße 2, 28195 Bremen


Sollten Sie Fragen zum Kreativwettbewerb „Islamisches Leben in Deutschland“ haben, können Sie uns jederzeit anrufen (Tel.: 0421-163 00 94) oder mailen (
kas-bremen@kas.de).

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II.2) „Yallah! Junge Muslime engagieren sich.“ Einsendeschluss ist der 29. August 2014.



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II.3) Werkstatt Vielfalt - Projekte für eine lebendige Nachbarschaft

Die Robert Bosch Stiftung und die Stiftung Mitarbeit fördern Projekte, die längerfristig ausgerichtet (6 bis 24 Monate) und lokal oder stadtteilübergreifend angelegt sind. Es kommen Projekte in Frage, die das Miteinander junger Menschen (8-27 Jahre) mit anderen Jugendlichen oder Menschen fördern, das Verständnis verschiedener gesellschaftlicher Gruppen füreinander vertiefen und die unterschiedlichen Interessen, Erfahrungen und Fähigkeiten für ein gemeinsames Vorhaben und Engagement nutzen oder die Selbstwirksamkeit und aktive Teilhabe junger Menschen an ihrem Lebensumfeld unterstützen.
Frist: 15. September 2014

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III.) Berichte und Kommentare

III1) „Religion in der Schule“ Podiumsgespräch am 9. November 2013 im Haus der Geschichte. Bericht von Varvara Stegarescu

 

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Am 9. November 2013 fand im Rahmen der Bonner Buchmesse Migration die Veranstaltung „Religion in der Schule“ statt, organisiert und moderiert von dem Religionswissenschaftler Michael A. Schmiedel. Über die Bedeutung des Religionsunterrichts diskutierten:
Dr. Aziz Fooladvand, Lehrer für Islamkunde in Bonn
Klaus Gebauer, ehemaliger Koordinator des Religionsunterrichtes verschiedener Religionsgemeinschaften
Werner Heidenreich, Lehrer für Religion Buddhismus in Köln
Jochen Ring, Lehrer für Philosophie, katholische Religion, Ethik und Sozialkunde in Linz

Welche Bedeutung messen wir dem Religionsunterricht zu? Welchen Einfluss kann der Religionsunterricht auf die Entwicklung der Gesellschaft haben? Darf man überhaupt über eine gewisse Unverzichtbarkeit des Religionsunterrichts sprechen? Die letzte Frage wurde im Rahmen der Veranstaltung „Religion in der Schule“ von allen Teilnehmern der Diskussionsrunde positiv beantwortet.
(Auf www.migrapolis-deutschland.de  veröffentlicht am 21.11.2013)
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III.2) "Wir wollen die Trauer abschließen". Ökumenischer Gedenk- und Trauergottesdienst am 08.03.2014 in der Lukaskirche Bonn. Bericht von Monika Winkelmann

Um 14 Uhr sollte der Gottesdienst stattfinden, fast eine halbe Stunde früher waren wir im Hof vor der Lukaskirche angekommen. In der fast schon blendenden Frühlingssonne wirkten die Gruppen mit dunkelhäutigen, schwarzhaarigen Menschen - dreißig dürften es um diese Uhrzeit schon gewesen sein! - überraschend auf uns und ausdrucksstark. Wir Weißhäutigen waren bei weitem in der Minderzahl und sollten es auch bleiben. Was für eine gute Einstimmung für Reiner, meinen Partner, der im April ein Zeugnis-Ablegen-Retreat in Ruanda besuchen würde! Wir suchten Blickkontakt, grüßten scheu und freudig, setzten uns auf ein Mäuerchen. Nach einer Weile traute ich mich, ein paar Fotos zu machen. Ich fragte vorher um Zustimmung, gestikulierend, und manche lehnten auch ab. Einen der Pfarrer kannte ich schon, von Veranstaltungen bei Migrapolis, Wolfgang Wallrich. Ihn fragten wir, ob wir unsere frisch aktualisierten Flyer für die geplanten Einkehrtage auf Lampedusa im September auslegen durften. Ja, natürlich gerne, man zeigte uns gute Plätze für die Papiere. ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2545&L=0\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\%271.jpg

(Auf www.migrapolis-deutschland.de  veröffentlicht am 14.03.2014)

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III.3) "Zukunft im Dialog" Tag des christlich-islamischen Dialogs am 10. Mai 2014 in Krefeld. Erfahrungsbericht von David Clement


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"Zukunft im Dialog" und "Christen und Muslime leben in Nordrhein-Westfalen – Zeit, einander besser kennenzulernen!": Unter diesen beiden Leitsätzen fanden am Samstag, 10.5.2014, im Zeitraum 10.00 bis 21.30 Uhr laut Aussagen des Veranstalters rund 1200 Menschen zum, in dieser Größe vielleicht, ersten christlich-islamischen Dialogtag in Nordrhein-Westfalen zusammen.
Veranstalter war die Christlich-Islamische Gesellschaft e.V. (CIG); die Planung und Durchführung des Dialogtages leistete das Christlich-Islamische Forum, ein 2002 gegründeter Arbeitskreis aus Vertreterinnen und Vertretern der vier größten muslimischen Religionsgemeinschaften, weiterer muslimischer Gruppen, der fünf katholischen Diözesen und zweier evangelischer Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen. Im Vorfeld und vor allem während des Dialogtages waren noch weitere ca. 200 ...mehr unter http://www.migrapolis-deutschland.de/index.php?id=2572&L=0\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\%271.jpg
(Auf www.migrapolis-deutschland.de  veröffentlicht am 04.06.2014.)

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III.4) Editorial von Werner Heidenreich zum StadtRaum-Newsletter vom August 2014


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

schaue ich in die Medien und Internetplattformen, tobt eine Art Krieg um Wahrheit und Glaubwürdigkeit. Wer hat die MH17 abgeschossen? Was sind die wahren Hintergründe für den Krieg in Syrien, die Aufstände und Gefechte im Libanon oder wie souverän ist Europa gegenüber den USA? Auch in unserem Alltag fehlt oft Vertrauen und Glaubwürdigkeit, z. B. bei der Nahrung oder Kleidung wissen wir nicht, was alles in den Produkten enthalten ist oder auf welche Weise sie produziert wurden.
In diesem undurchsichtigen Dunst an Halb- und Unwissen werden vielen Diskussionen und Debatten geführt. Behauptungen werden aufgestellt und gleich widerlegt, es bilden sich bei vielen Fragen und Problemen leider unüberbrückbare Klüfte zwischen Widersachern, die sich oft auf das übelste beschimpfen und bekämpfen. Schnell finden wir uns selbst in irgendeiner dieser Fraktionen, sind vielleicht „Verschwörungstheoretiker“ oder „naiver Gutmensch“ oder noch Schlimmeres.
Wir können uns aus diesem Dilemma befreien, wenn wir uns an die Weisheit erinnern, die der Buddha lehrte. Weisheit hat im Buddhismus eine zentrale Stellung, sie gilt es anzustreben. Weisheit lässt uns die Dinge sehen, wie sie wirklich sind. Sie ist eine Einsicht, die sich allein aus der eigenen Erfahrung und Begegnung mit den Dingen ableitet. Sie basiert auf Kontakt und direkter Einsicht und nicht etwa auf Erwägungen, Unterstellungen, Urteile oder Vorstellungen, die unser Intellekt entwickelt. Weisheit ist auch nicht Bildung oder Klugheit. Im Gegenteil, umso mehr wir uns an Konzepten und Wissen angeeignet haben, umso schwieriger ist es, den freien unmittelbaren Blick auf die Dinge zu haben. Zu schnell stellen sich unsere Konzepte und Definitionen über die Dinge in den Weg und versperren uns die unvoreingenommene und offene Sicht.
Ich erwähne dass, weil ich beobachten kann, wie sehr doch momentan aus dieser intellektuellen Sicht heraus geschaut, geurteilt und diagnostiziert wird. Ich erlebe auch immer wieder, wie populistische Sprüche, die scheinbar klug oder moralisch korrekt klingen mögen, in Wirklichkeit die Leute nur aufwiegeln. Sie schaffen dies, wenn sie nicht mehr hinterfragt und überprüft werden. Ist ein Bild oder eine Meinung erst Mal entwickelt, wird selektiv die Meldungen und Ereignissen wahrgenommen, die diese bestätigen.
Fehlt Weisheit, lassen wir uns mitreißen von den Stürmen des Zeitgeists, den kollektiven Wahnbildern. Vor genau hundert Jahren zogen die Deutschen begeistert in den ersten Weltkrieg, weil sie davon überzeugt waren, die Franzosen sind unsere Erzfeinde. 1938 war es wieder ein kollektiver Taumel, der die Massen in den 2 Weltkrieg ziehen ließ.
Psychologische Untersuchungen haben erschreckend deutlich gezeigt, wie schnell und subtil Menschen manipulierbar sind und sich beeinflussen lassen ohne sich dessen bewusst zu sein. Diese Anfälligkeit scheint in uns angelegt zu sein und es bedarf offensichtlich eines hohen Grades an Gegenwärtigkeit, nicht ihr Opfer zu werden. Weisheit bedeutet in diesem Zusammenhang, sich in allen Situationen selbst zu hinterfragen. Wenn wir etwas Hören oder Sehen, zu fragen, ob wir diese Informationen überprüfen können. Weiß ich und kann mit Sicherheit sagen, dass sie wahr sind? Thich Nhat Hanh fragt: „Are you sure?“ Wir können uns auch fragen, ob wir kompetent genug sind, komplexe Themen zu kommentieren, oder ob wir ausreichend Erfahrung mit etwas haben, zu dem wir Stellung beziehen wollen. Es bedarf Weisheit und Bescheidenheit, die uns befähigen, nicht überall mitreden zu wollen, Fragen auch Mal stehen lassen zu können und zuzugeben, eben nicht alles beurteilen zu können.

Liebe Grüße
Werner Heidenreich
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III.5.) Das Leben ist mehr wert als Freiheit. Kommentar von Hossein Pur-Khassalian aus Bonn


Liebe Freunde
Die Staatengemeinschaft hat bisher nicht geschafft Israel für eine Zweistaaten-Theorie zu gewinnen. Diese Region kann nur dann zum Frieden zurückkommen, wenn sie von nur einem  Staat verwaltet wird.  Die Muslime und Christen in dieser Region müssen einsehen, dass der Staat Israel wesentlich stärker ist als sie zusammen. Dazu zähle ich nicht nur die Bewohner der Westbank und des Ghazastreifens, sondern auch Menschen, die unter jordanischer, syrischer, libanensicher, irakischer … Fahne leben. Kurz, überall, wo der israelische Staat glaubt, dass dort sein Territorium sein müsste. Ich würde  als Moslem die Waffe niederlegen und mich von Herrn Netanjahu regieren lassen. Wer noch nicht begriffen hat, dass das Leben und Blut mehr Wert ist als die  Freiheit, dass die Sicherheit nicht mit der Waffe zu erreichen ist, dass das Bestehen eines Heim swichtiger ist als die Selbstständigkeit der Heimat, der hat nicht mehr verdient als den Verlust seines Blutes, in Unsicherheit und in zerstörter Heim zu leben.
Ich würde  der derzeitigen israelischen Regierung  meine Hand reichen. Mir ist es einerlei, ob der Staat, der mir Sicherheit, Gerechtigkeit und Gleichheit sichert Israel oder Abraham-Staat heißt. Ich spreche den Staats-Chef an; regiere mich, wie du auf deine BürgerInnen regierst, ich trage zu deiner Sicherheit bei und du garantierst meine Sicherheit, ich werde beitragen, dass unser Staat ein Rechtsstaat wird. Falls er ein solcher ist, werde ich eben die Rechtsstaatlichkeit unterstützen. Gleichzeitig muss die Staatengemeinschaft  diesen „Abrahamitischen“ Staat verpflichten, die Menschenrechte auch auf mich anzuwenden, dass ich gleiche Freiheit für meinen Glauben bekomme, wie ein anderer Bürger.
Wird es diese Voraussetzungen geben, dann würde mich in einem islamischen Staat fühlen.
 Die Waffen niederzulegen soll auch für den israelischen Staat gelten. Auch der Westen soll Israel nicht mehr mit Waffen und Geld unterstützen. Das bedeutet, anstatt ins Millitär- und Sicherheitssektor zu investieren, das im Frieden erwirtschaftetes Mittel für Allgemeinwohl auszugeben, für Bildung und Obdach, für bessere Infrastruktur schlecht hin. Wird es auch  eine Kommunalwahl oder Parlamentswahl kommen, dann werde ich den wählen, der die Menschen- und Bürgerrechte in dieser Großregion besser beachtet und behütet. Das bedeutet, dass ich auch aktives und passives Wahlrecht bekomme, wie ein anderer Bürger. Dann wähle ich den, der den Frieden besser sichert mit friedlichem Mittel.  Den ich wähle, möge er ein Jude oder ein Christ oder ein Moslem sein, entscheidend ist, wenn er den BürgerInnen Gleichheit und Freiheit und Sicherheit ermöglicht.
Ich denke die freie Welt muss für diese Theorie werben, anstatt immer mehr einen habgierigen aggressiven, militarisierten Staat Israel zu unterstützen. Auch die muslimischen Staaten müssen diese Idee aufgreifen, anstatt ein unterdrücktes verlorenes und eingekesseltes Volk zum Überleben zu verhelfen. Diese Hilfeleistungen, ob der Westen Israel hilft oder die Muslime Palästinenser unterstützt, alle verlängern  das Blutvergießen, Zerstörung , Ungerechtigkeit und Unsicherheit. Es muss verstanden werden.
Dass das  Blut und das Leben schlecht hin, mehr wert ist als die Freiheit und Selbstständigkeit. Wenn der Mensch am Leben bleibt, wird einen rationalen Weg zum Weiterleben finden. Auch der Gewaltherrscher wird einsehen, dass die Rechtsstaatlichkeit und Gleichheit das Regieren einfacher macht. Und der rationale Weg ist eben  in Gerechtigkeit und Gleichheit und in Würde zu leben. Ich bin immer dafür, dass die Schwächeren sollen erst einmal die Gewaltherrschaft hinnehmen aber gleichzeitig nach friedlichem Mittel suchen, um auf die herrschenden Einfluss auszuüben. Das ist machbar. Daran soll man glauben. Dafür möchte man werben. Selbst, wenn man nicht an diese Idee glaubt, ein Versuch ist sie  Wert. Der bisherige Weg war falsch, brachte keinen Frieden. Sonst muss ich Sie fragen  „Wollt ihr weitermachen?“.
 Wenn Sie diese Idee für vertretbar halten, möchten Sie bitte sie weiterleiten

Salamon aleykom, Friede sei mit Ihnen
Bonn, den 25.7.2014
Dr. Med. Hossein Pur Khassalian
Ps: Der Hinweis auf  „Dr. Med“ möge meine Einschätzung für das Leben und Blut verdeutlichen

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III.6) Bericht über einen Gottesdienst für die im Nordirak verfolgten Christen und Yesiden. Von Harmut Neubauer, RfP Bonn/Köln


Vom 18.08.2014:

Ihr Lieben,

ich wollte kurz etwas vom letzten Wochenende wiedergeben. Am vorgestrigen Samstag versammelten sich mehrere Hundert friedliche Menschen, überwiegend Christen, vor der evangelischen Antoniterkirche und gingen schweigend zum Dom, um auf die Situation der verfolgten Christen, Yeziden und anderer Verfolgter im Nordirak, Syrien und anderswo aufmerksam zu machen. Dem schloss sich ein ökumenisches Friedensgebet im Dom an, bei dem auch eine Friedensglocke geläutet wurde. Der Dom war ganz gut gefüllt.
(Mehr hier:
http://www.domradio.de/radio/sendungen/gottesdienst/domradiode-uebertrug-live-aus-dem-koelner-dom)

Unter den Teilnehmer/-innen war auch eine kleine Familie. Die beiden Eltern und die beiden Kinder trugen ein Zeichen, das jeweils einen nach oben geöffneten Bogen und einen darüber liegenden Punkt darstellten. Meine Kenntnisse sagten mir, dass es sich um den arabischen Buchstaben "Nun" handelte. Die Vermutung liegt nahe, dass dies damit zu tun hat, dass das "Nun" der Anfangsbuchstabe von "Nazarener" ist, wie im arabischen Raum Christen genannt werden. Der Mann sagte mir, dass die IS-Terroristen mit diesem Zeichen die Häuser in Mossul markierten, in denen Christen wohnten. Die Familie war übrigens selbst ursprünglich aus der Nähe von Mossul und wohnt in Köln.

Viele Grüße
Euer Hartmut


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IV) Presseerklärungen zu aktuellen Themen

IV.1) Pressemitteilung des Abrahamischen Forums in Deutschland e.V.: Appell gegen Gewaltakte im Namen der Religion

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Zugeschickt von Ali Faridi, RfP Hannover:

Der Vorstand des Abrahamischen Forums in Deutschland e.V. unterstützt den gemeinsamen Appell religiöser Führer gegen Gewaltakte im Namen der Religion. Religionsgemeinschaften werden darin aufgefordert, dem Missbrauch der Religionen für Gewaltakte entschieden entgegenzuwirken. Der Appell ist von Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien und maßgeblichen jüdischen, christlichen und muslimischen Persönlichkeiten unterschrieben worden.

Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel, Universität Tübingen (Vorsitzender)
Dr. Ayyub Axel Köhler, Zentralrat der Muslime in Deutschland (stellvertretender Vorsitzender)
Petra Kunik, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Frankfurt

- für den Vorstand des Abrahamischen Forums in Deutschland e.V. -

gez.
Dr. Jürgen Micksch, Interkultureller Rat in Deutschland (Geschäftsführung)


Anlage:  

IV.1.a) Gemeinsamer Appell religiöser Führer gegen Gewaltakte im Namen der Religion


Amman , 24. Juli 2014:
In den vergangenen Tagen haben wir mit Schrecken gelesen, dass Christen aufgefordert wurden, die Stadt Mossul innerhalb von 24 Stunden zu verlassen. Wir haben auch von der Entweihung christlicher heiliger Plätze und deren Symbolen gehört – der Bombardierung von Kirchen und dem Kreuz, das von der St. Ephraims-Kathedrale entfernt wurde, dem Sitz des Syrisch-Orthodoxen Erzbistums in Mossul.
Diese Aktionen sind ein schrecklicher Schandfleck auf der stolzen Tradition des Pluralismus in einer Region, die die Heimat für Chaldäer, Assyrer und anderer Ostkirchen seit mehr als 1.700 Jahren gewesen ist. Tatsächlich hat die durch Gewalt hervorgerufene Zerstörung alle Bevölkerungsteile überflutet, die den Irak ausmachen – Turkmenen, Jesiden, Sunniten und Schiiten und Zehntausende arabischer Familien, die aus der Region entwurzelt wurden in Furcht um ihr Leben. Diese Schrecken  erweitern sich täglich und folgen einer brutalen Periode der Kämpfe in Syrien. Gegenwärtig schätzen die Vereinten Nationen, dass jeder dritte Syrer dringend humanitäre Hilfe braucht. Wir können nicht schweigen und tatenlos zuschauen, wie das Leben der am stärksten Verletzbaren, unserer Frauen und Kinder, zerstört wird im Namen der Religion.
Wir sehen auch mit Betroffenheit die fortdauernde Situation in Israel und Gaza, und sind – abgesehen von dem Schrecken dieser Situation – besonders davon gequält, wie der Name der Religion herangezogen wird, um den Mord an unschuldigen Menschen zu rechtfertigen. Statements junger Leute in den sozialen Medien, die das Töten unschuldigen Lebens als „Gebot Gottes“ rechtfertigen, sind ein Zeugnis dafür, wie der Druck eines Lebens unter der Bedrohung von Gewalt die Gedanken und die moralischen Leitvorstellungen nicht nur beim Militär und bei Machtbesessenen, sondern auch bei normalen Zivilisten verschwinden lassen. Wir sollten alles in unserer Macht stehende tun, der Gewalt ein Ende zu setzen gerade dann, wenn die Anlässe dazu täglich auftauchen. Wir sollten jetzt – mehr denn je – das Wort aus Maleachi 2,10 ernst nehmen: „Haben wir nicht alle einen Vater?“
In dieser dunklen Zeit, wo wir Zeugen einer moralischen Krise unvergleichlicher Dimension werden, sollten wir das islamische Konzept haq el hurriya und haq el karama, das Recht auf Freiheit und das Recht auf menschliche Würde, ins Bewusstsein rufen, dessen sich Menschen aller Glaubensformen erfreuen sollten: „Wir erwiesen den Kindern Adams Ehre und trugen sie auf  Meer und Land“ (Sure 17,70).
Es wäre angemessen für uns, uns an die Worte von Rabbi Magonet zu erinnern, der den Lobpreis zitiert: „Um aus der Enge zu gelangen, rief ich zu Gott; Gott antwortete mir mit einer tiefer greifenden Vision. Gib dem Ewigen Dank, der gut ist, denn Gottes Liebe ist ‚la-olam’ = ewig: für die ganze Welt.“
Und wir sollten den Erklärungen von seiner Heiligkeit Papst Franziskus zur Situation in Mossul höchste Aufmerksamkeit schenken: „Möge der Gott des Friedens in jedem das authentische Verlangen nach Frieden und Versöhnung wecken. Gewalt kann nicht durch Gewalt überwunden werden. Gewalt wird besiegt durch Frieden!“
Religiöse Führer und ihre Anhänger müssen ihre Kraft gewinnen aus den ethischen Grundsätzen, die den Aufbau unserer Zivilisation ermöglicht haben. Wenn Menschen sich an ihre religiösen Führer wenden, um Rat zu erhalten, dürfen sie nicht rigide Anweisungen erhalten, die aus einer Missinterpretation religiöser Überzeugungen resultieren. Im Gegenteil, sie sollen in der Lage sein, ihre Inspiration aus den klaren ethischen Standards zu erhalten, die sich zeitübergreifend bewährt haben, Standards, die geboren sind aus den zeitlosen Konzepten von Gerechtigkeit, Mitleid, Großzügigkeit und kreativer Fantasie.
In diesem Geist appellieren wir an die Machthaber in Mossul, im mittleren Osten und weltweit, dass die heiligen Räume, sowohl als gottesdienstliche Gebäude als auch in unseren Herzen, nicht zu Orten werden, die uns voneinander trennen. Sie sollten vielmehr Orte des Dialogs und des Austausches werden, so dass wir die Werte der menschlichen Würde und der Solidarität wahrnehmen, denen wir uns alle verpflichten. Nur wenn wir uns miteinander diesem Austausch verpflichten, werden wir in der Lage sein, einander besser zu verstehen.
Es ist Zeit, dass wir jetzt – mehr denn je – die Worte beachten, die uns der Koran mit auf den Weg gibt: „Es gibt keinen Zwang in der Religion“ (Sure 2,256). Wenn wir diesen Ruf zur Versöhnung ignorieren, werden sich die Einstellungen weiter verhärten, und wir werden Zeugen, wie die Menschen im Irak auseinander gerissen werden – Muslime untereinander und zwischen den Menschen verschiedenen Glaubens in der Region. Wir können nicht zulassen, dass sich diese Tragödie in einem Land vollzieht, das die Heimat einer der ältesten menschlichen Zivilisationen der Welt ist. Wir müssen zurückzahlen, was wir Mesopotamien schulden.   

Unterzeichner:

·        HRH Prince El Hassan bin Talal, Founder and Chairman, Royal Institute for Inter-Faith Studies (RIIFS) and Co-Founder & Chairman of the Foundation for Interreligious and Intercultural Research and Dialogue (FIIRD)
·        Mr. Jamal Daniel, Co-founder, Vice President and Trustee, Foundation for Interreligious and Intercultural Research and Dialogue (FIIRD)
·        Chief Rabbi René-Samuel Sirat, Co-Founder & Secretary, Foundation for Interreligious and Intercultural Research and Dialogue (FIIRD)
·        Michael L. Fitzgerald, Board Member, Foundation for Interreligious and Intercultural Research and Dialogue (FIIRD)
·        His Eminence Metropolitan Emmanuel of France (Ecumenical Patriarchate) Board Member, Foundation for Interreligious and Intercultural Research and Dialogue (FIIRD)
·        Dr. William Vendley, Secretary General of Religions for Peace
·        Dr. Ahmed Al Kubaisi, Founder of Scholars Association, Iraq
·        Dr Ahmed Abbadi, Secretary-General of the League of Mohammedan Scholars in Morocco



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Abrahamisches Forum in Deutschland e.V.
Goebelstr. 21
D - 64293 Darmstadt
Tel.: 06151 - 33 99 71
Fax: 06151 - 39 19 740
www.interkultureller-rat.de


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IV.2) Presseerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland zur Situation der Christen im Irak


Zugeschickt von Ahmad Weimer:

Sehr geehrte Damen und Herrn
31.07.2014 ZMD zur Situation der Christen im Irak: Solidarität mit Menschen in Not ist eine menschliche Pflicht und ein verbindlicher Maßstab für alle!
Ein Beitrag des ZMD

Herzliche Grüße
Ahmad Aweimer
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IV.3) Erklärung des Instituts für Palästinakunde zum Massaker in Gaza


Zugeschickt von Angelika Vetter vom IPK:



Im Sommer 2014 findet in Gaza, in einem von Israel errichteten und belagerten Palästinenser-Ghetto, ein genozidales Pogrom der israelischen Armee statt. Ein Massaker an der palästinensischen Zivilbevölkerung mit weit über tausend Toten und 6000 Verletzten, einhergehend mit der Verwüstung ganzer Wohnviertel.
Ein Pogrom einer fanatisierten Soldateska, die Bomben auf Wohnhäuser wirft, mit Raketen in Appartements feuert und am Strand spielende Kinder mit Granaten in Stücke schiesst. Ein Pogrom, dass die Palästinenser gefügig machen soll; sie dazu zwingen soll, sich mit einem Leben als rechtlose Gefangene Israels abzufinden, unter der Herrschaft irgendeines palästinensischen Quislings.
Ein Leben in einem israelischen Käfig, umgeben von Zäunen, Mauern und Wach­türmen, besetzt mit israelischen Soldaten, die nie gezögert haben auch auf Kinder zu schießen, um die Palästinensern in Schach zu halten. Denn genau das ist und war die Voraussetzung für die Aufrechterhaltung und Expansion des 'Jüdischen Staats' vom Jordan bis zum Mittelmeer.
Nachdem die deutschen Medien darauf beharren "ausgewogen" über das Pogrom zu berichten - angeblich ein "Konflikt" oder ein "Krieg" -, nachdem sie die den israelischen Käfig mit seinen Wachtürmen ebenso ignorieren wie die permanenten Morde an dessen Insassen -, nachdem sie die Gewalt der Palästinenser scharf verurteilen, die Proteste gegen die israelischen Verbrechen als antisemitisch diffamieren und den israelischen uniformierten Mob milde tadeln - danach ist es an der Zeit, das Bild gerade zu rücken.

Genozidale Politik ist israelische Normalität
Die Geschichte des modernen Israels ist eine Geschichte genozidaler Kriegsverbrechen an den Palästinensern. Von dem Massaker in Deir Yassin im Jahr 1948, bei dem jüdische Terroristen 250 Dorfbewohner massakrierten, führt eine direkte Linie nach Gaza 2014, wo die Enkel der Verbrecher weit über 1000 Palästinenser niedergemetzelt haben.
Die Palästinenser zu vertreiben oder zu ermorden, um sie auszurauben, ist bis heute das strategische Ziel Israels. Solch genozidale Methoden waren und sind die Voraussetzung für die Etablierung und Aufrechterhaltung eines von Juden dominierten Staats in Palästina, einem ‚Jüdischen Staat’. Dass es bisher nicht zu einem Massenmord in den Dimensionen der 1940er Jahre gekommen ist, lag nur an einem Mangel an Gelegenheit. Sobald sich eine kleine Chance dazu bot – sei es im Libanon, sei es in Gaza – nutzte die israelische Führung sie aus, so gut sie konnte.
Gaza ist heute ein Ghetto für mehr als 1.8 Millionen Palästinenser. Rund zwei Drittel davon sind Nachkommen der circa 200.000 Palästinenser, die 1948 durch Massaker - so wie das von Deir Yassin - gezwungen wurden, ihre Heimat zu verlassen. Das bedeutet: Gaza ist ein Kriegsverbrechen, es ist ein Produkt des ersten Kriegsverbrechens Israels in Palästina, das Produkt seiner Staatsgründung.
Seit 2007, zwei Jahre nach Rückzug der israelischen Armee an den Rand des Gazastreifens, steht Gaza unter israelischer Belagerung. Seine Infrastruktur wurde zerbombt, seine Versorgung blockiert, die Palästinenser wurden gezwungen - gleich Maulwürfen -, Tunnel unter der Grenze nach Ägypten zu graben. Eine UN-Studie von 2012 prognostiziert den ökologischen und ökonomischen Kollaps Gazas für das Jahr 2020.
Die militärische Belagerung eines zivilen Ziels, wie Gaza, ist ein Kriegsverbrechen. Die Versuche, die Belagerer mit militärischen Mitteln, inklusive des Beschusses mit Raketen, zum Abzug zu zwingen, ist dagegen Teil des Rechts auf Widerstand der belagerten Palästinenser.
Die Bewohner Gazas haben dennoch nie aufgehört gegen ihre Bewacher, Besatzer und Belagerer zu rebellieren. Rebellionen denen jedoch kein Erfolg beschieden war, da die militärische Abschreckungswirkung der unzähligen Do-it-your­self-Raketen, die im Verlauf der Jahre auf israelischem Gebiet niedergingen, gleich Null ist. Ein Sachverhalt, an dem auch die 'Aufrüstung' mit ernster zu nehmenden Kurzstreckenraketen nichts geändert hat.
Dies hat Israel jedoch nicht davon abgehalten, mehrere mörderische Strafexpeditionen mit tausenden von Toten gegen Gaza zu starten und dabei massive Kriegsverbrechen zu begehen. So ist die aktuell praktizierte Bombardierung von Häusern der Angehörigen von Führern des palästinensischen Widerstands, mit dem erklärten Ziel deren Familien auszulöschen, ein Kriegsverbrechen. Dasselbe gilt für die Bombardierung von Flüchtlingen, deren Unterkünften oder Krankenhäusern.

Wir verlangen von der deutschen Zivilgesellschaft
1. Proteste jedweder Art und Form gegen das Pogrom zu organisieren oder/und an Protesten teilzunehmen
2. Das Schweigen über Israels Kriegsverbrechen zu brechen und sich nicht durch die Antisemitismus-Diffamierungs-Kampagne beeindrucken zu lassen
3. Israel einem Boykott zu unterwerfen, solange es die Palästinenser in Gaza und der Westbank gefangen hält

Wir verlangen von Israel
1. Die Kriegsverbrechen - die Bombardierung und die Belagerung Gazas - sofort einzustellen
2. Den Palästinensern in der Westbank und Gaza unverzüglich all die Rechte und Freiheiten zu gewähren, die ihnen laut internationalem Recht zustehen
3. Die Verbrecher in der israelischen Führung nach Den Haag auszuliefern

Wir fordern von Deutschland, der EU und der internationalen Gemeinschaft
1. Dafür zu sorgen, dass die Kriegsverbrecher an der israelischen Führung durch den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verurteilt werden
2. Sanktionen gegen Israel zu verhängen: das EU-Assoziierungsabkommen auszusetzen - sowie alle wissensschaftlichen, militärischen oder anderweitigen Kooperationsabkommen - bis Israel den Palästinenser in Gaza und der Westbank ihre verbrieften Rechte zugesteht

Vorstand des 'Institut für Palästinakunde e.V.'

Bonn, den 4.08.2014




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IV.4.) Pressemitteilung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bonn e.V.: Gegen antisemitische Hetze


Zugeschickt von Pfarrer Ulrich Thomas:
Die jüdischen Mitbürger und Mitbürgerinnen der Bundesstadt Bonn  sind „besorgt, verunsichert und schockiert“ (Dieter Graumann) durch die Parolen gemeinen Judenhasses  in diesen Tagen. Der schreckliche Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge hat diese Lage noch verschärft. Die Mit-glieder und  Familien der jüdischen Gemeinde in Bonn brauchen unsere Zeichen der Wertschätzung und des Schutzes angesichts zunehmender Anfeindungen und Bedrohungen von jüdischem Leben. 
Die Politik der terroristisch-fanatischen Hamas in Gaza, deren Ziel die Vernichtung Israels ist, ist inak-zeptabel. Israels Reaktion auf den Dauerbeschuss durch die Raketen der Hamas, ebenso die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Mittel, werden unter unseren Mitgliedern unterschiedlich bewer-tet. Trotzdem rufen wir alle Kritiker Israels zu Sorgfalt und Fairness auf. Vorhandene Kritik darf nicht in Hassparolen gegen Israel umschlagen und das Aufflammen eines neuen Antisemitismus auf deutschem Boden begründen.  Wir rufen daher die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bonn auf:  Treten wir neuen wie alten Hassparolen gegen Israel und dem wachsenden antisemitischen Klima entgegen.
Die Christliche-Jüdische Gesellschaft in Bonn e.V. steht für eine Kultur des friedlichen Dialoges. Wir sind entsetzt über das unsägliche Leid und die massive Gewalt, die dieser Konflikt hervorruft. Die Aussichtslosigkeit der Lage macht uns sprachlos. Trotzdem wollen wir für eine Verbesserung der Zustände  eintreten. 
Gemäß der  Präambel unserer Satzung  bekennt sich die GCJZ Bonn zu der besonderen Verantwor-tung Deutschlands dem Staat Israels gegenüber. Sie ruft die deutsche Regierung auf, in der gegen-wärtigen Situation ihrer Verantwortung gerecht zu werden, eine dauerhafte Lösung im  Nahost-konflikt herbei zu führen. Dazu gehört die Suche nach einem verlässlichen Waffenstillstandsabkom-men, die Beendigung der Bedrohung Israels durch die Hamas, die vorbehaltlose Anerkennung des Existenzrechtes Israels und die Schaffung der  Voraussetzungen für die Wiederaufnahme von Frie-densgesprächen zwischen den Konfliktparteien.
Im Rahmen unseres christlich-jüdischen Kaffees laden wir die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bonn ein am 7.8.2014, um 16.00 Uhr, ihre  Solidarität mit unseren jüdischen Mitbürgern und Mitbürgerin-nen zu bekunden. Wir treffen uns dazu nicht wie ursprünglich geplant in der Synagoge, sondern im Gemeindesaal der Bonner Kreuzkirche, An der evangelischen Kirche 6.
Dr. Elmar Struck                                Pfr. Siegfried Eckert                             Marina Federova                        
Katholischer Vorsitzender              Evangelischer Vorsitzender                 Jüdische Vorsitzende
V.i.S.d.P. Pfr. Siegfried Eckert Adenauerallee 37 53113 Bonn
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Bonn e.V.
Adenauerallee 37     53113 Bonn     Tel. 0228/3361333     info@gcjz-bonn.de
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Schlusswort

Somit entlasse ich diesen Rundbrief in die Öffentlichkeit und weiß nicht, wann ich das nächste Mal zu einem komme. Aber, wie schon geschrieben: Veranstaltungshinweise kann man auch so von mir per Weiterleitung bekommen.
Zum Abschluss noch ein Zitat des von mir so verehrten und geliebten Hermann Hesse aus der „Lektüre für Minuten“:
„Je mehr Einzelne da sind, welche dem Welttheater mit Ruhe und Kritik zuschauen, desto geringer ist die Gefahr der großen Massendummheiten, oben an der Kriege.“
In diesem Sinne wünsche ich uns allen Ruhe und Kritik!
Herzliche Grüße!
Ihr/Euer Michael A. Schmiedel
Religions for Peace Bonn/Köln
www.religionsforpeace.de
Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.
www.bimev.de, www.migrapolis-deutschland.de