Tuesday, May 30, 2006

Interreligiöser Rundbrief Nr. 120- 5. Nachtrag

Interreligiöser Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung Nr. 120 – 5. Nachtrag
(30.5.2006)

(aus Versehen als 6. Nachtag rundgeschickt)

Liebe Leserinnen und Leser,

noch bevor der interrel. Rundbrief Nr. 121 endlich kommt, erinnere ich an und weise ich hin auf folgende Veranstaltungen:

I. Veranstaltungen unter Beteiligung von Religions for Peace/WCRP Köln/Bonn. 1
I.1. Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit am 1.6.2006. 1
I.2. Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn am 1.6.2006. 1
I.3. Podiumsgespräch: Kollektive und Individuelle Identität in den Räumen der EMFA in Bonn am 25.5.2006 2
II. Dies Academicus in der Uni Bonn am 31.5.2006. 3
III. Mesopotamien Kunst und Kultur in der ESG Bonn am 3.6.2006. 4


I. Veranstaltungen unter Beteiligung von Religions for Peace/WCRP Köln/Bonn
I.1. Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit am 1.6.2006

Auch am ersten Donnerstag im Juni 2006 laden wir wieder zum Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit ein, wie immer von 17.30 Uhr bis 17.45 Uhr auf dem Münsterplatz in Bonn.

Winfried Semmler-Koddenbrock, röm.-katholischer Pastoralrefernt in St. Marien schrieb darüber:
"Angesichts der vielen interkulturellen und interreligiösen Spannungen ist das Anliegen nicht weniger aktuell wie zur Zeit der Gründung unserer Initiative vor gut drei Jahren.
Seit über drei Jahren laden wir an jedem ersten Donnerstag im Monat für 15 Minuten zum Schweigen für Frieden und Gerechtigkeit ein: um 17.30 Uhr auf dem Bonner Münsterplatz (Nähe Münster).
Wir schweigen gegen Streit, Gewalt und Ungerechtigkeit in unserem Alltag und weltweit. Die Mahnwache ist ein Impuls nach außen und zugleich eine Übung nach innen: Frieden beginnt im eigenen Herzen. Das gemeinsame Schweigen verändert uns selbst.
Wir sind eine Initiative aus den vier Religionen Islam, Baha’i, Buddhismus und Christentum. Eingeladen sind alle Menschen, die über Unterschiede und Fronten hinweg Brücken schlagen wollen für Frieden und Gerechtigkeit."


*

I.2. Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn am 1.6.2006

Der Interreligiöser Gesprächskreis in Bonn von Religions for Peace/WCRP Köln/Bonn findet am 1. Donnerstag im April, also 6.4.2006 statt.
19.30-21.30 Uhr bei Lioba von Lovenberg, Argelanderstr. 6, 53115 Bonn
Thema: Was ist der Sinn des Lebens?

*

I.3. Podiumsgespräch: Kollektive und Individuelle Identität in den Räumen der EMFA in Bonn am 25.5.2006

Auf folgende Veranstaltung werde ich im interrel. Rundbrief Nr. 121 noch mal hinweisen, und eine Buchrezension hinzu fügen, denn als ich das Buch „Christliche und muslimische Identität“ von Britta Kanacher las und Hidir Celik davon erzählte, kam ihm die Idee, dazu ein Podiumsgespräch zu organisieren.








KulturCafé






Kollektive und Individuelle
Identität
Sind Unterschiedliche Identitätskonzepte Ursache für Missverständnisse zwischen Europäern,
Asiaten und Afrikanern ?
und
Welche Rolle spielen Religionen bei der Identitätsfindung?

Dr. Britta Kanacher, Soziologin, Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V.
Haluk Yildiz, Dipl. Phil., Vorsitzender der Islamischen Hochschulvereinigung Bonn
Dr. Paul Köppler, Leiter des Buddhismus im Westen e.V.
Michael A. Schmiedel, M.A., Religionswissenschaftler, Religions for Peace Köln/Bonn
Moderation: Dr. Hidir Celik, Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn
Beim Brunch

Sonntag, den 25. Juni 2006
um 11:30 Uhr







In den Räumen der
Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn
Thomas-Mann-Straße 1 (Eingang Florentiusgraben)

*




II. Dies Academicus in der Uni Bonn am 31.5.2006

Das vollständige Programm des morgigen Dias Academicus findet man im Internet unter http://www.uni-bonn.de/Studium/Studium_Universale/Dies_Academicus/Auf_einen_Blick.html.

Ich nenne hier nur die vier Vorträge des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften, zu dem neuerdings ja auch die Religionswissenschaft gehört:

Hörsaal III: Ulrich Vollmer, 14.15 UhrBachelorstudiengang „Asienwissenschaft“

Hörsaal III: Prof. Dr. Stephan Conermann, 15.15 Uhr Masterstudiengänge des IOA

Hörsaal III: Prof. Dr. Manfred Hutter, 16.15 Uhr Afghanische Hindus in Deutschland: Religionsausübung zwischen Integrationsbemühung und Angst vor Abschreibung

Hörsaal III: Prof. Dr. Wolfgang Kubin, 17.15 UhrDie Vertreibung aus dem Orient. Nachdenken über Richard Wilhelm (1873-1930)

Nach theologischen Beiträgen und natürlich nach allen anderen schauen Sie bitte in die oben verlinkte Seite.

*

III. Mesopotamien Kunst und Kultur in der ESG Bonn am 3.6.2006

Veranstaltung "Mesopotamien Kunst und Kultur" am Samstag , 03.Juni.2006 um 11.00 Uhr in Saal der ESG Bonn.
Veranstalter: Irakisch-Deutsches Zentrum e.V.
Mehr Infos bitte erfragen bei Mohammed idz15012005@yahoo.de

*

Den interrel. Rb. Nr. 121 möchte ich in der nächsten Woche folgen lassen, wenn ich es schaffe.

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Michael A. Schmiedel

Wednesday, May 17, 2006

Interreligiöser Rundbrief Nr. 120 - 4. Nachtrag

Interreligiöser Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung Nr. 120 – 4. Nachtrag
(17.5.2006)

Liebe Leserinnen und Leser,

hier habe ich wieder ein paar Veranstaltungshinweise für Sie. Der nächste interreligiöse Rundbrief kommt dann frühestens in zwei Wochen, also um die Monatswende Mai-Juni.

Inhalt:
1.) Dokumentarfilmabend „Juden in Königswinter“ heute abend im Bungertshof in Königswinter- Oberdollendorf 1
2.) Vortrag: "Bundeswehr, Innere Führung und westdeutsches Luthertum" am 18.5.2006 im Haus der Geschichte in Bonn. 2
3.) Vortrag: „Medizin und Rassismus. Erinnerungen an einen jüdischen Kinderarzt“ am 24.5.2006 im Rathausrestaurant in Bonn-Beuel 3
4.) 18. christlich-muslimische Tagung vom 2.-5.6.2006 in Schmitten im Hochtaunus. 4
5.) off-topic: Benefizkonzert zur Rettung des Metropols am 30.5.2006 auf dem Museumsplatz in Bonn. 7






1.) Dokumentarfilmabend „Juden in Königswinter“ heute abend im Bungertshof in Königswinter- Oberdollendorf

aus dem Bungertshof-Newsletter:

Hallo Michael A. Schmiedel,


Im aktuellen Programm stehen als Nächstes die folgenden Termine an:

Heute Abend (17.5.2006)
zeigt der Kulturverein Bungertshof e.V. in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Oberdollendorf & Römlinghoven e.V. den für den WDR produzierten Dokumentarfilmabend: "Juden in Königswinter". Er wurde 1987 von Dr. Ralph Giordano als Autor und Regisseur erstelllt. Mehrere Zeitzeugen, von denen die meisten inzwischen verstorben sind, kommen darin zu Wort. Grundlage für den Film war der Band 1 "Leben und Sterben unserer jüdischen Mitbürger in Königswinter" in der Reihe "Königswinter in Geschichte und Gegenwart" von Dr. Manfred van Rey. Dem Film folgt eine ausführliche Aussprache.
Beachten Sie die ausführliche Dokumentation auf der Website des Brückenhof Museums.
Dieser Abend ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Heiamtvereins Oberdollendorf & Römlinghoven e.V.
und des Kulturverein Bungertshof im Rheinland e.V.Beginn 20:00 Uhr
Einlass ab 19:00 Uhr
Eintritt frei

[der Rest ist Musik und Kabaret]

Ihr Bungertshof-Team
BungertshofHeisterbacher Str. 14953639 KönigswinterTel.: 02223-279 763Fax: 02223-279 813
www.bungertshof.de


*

2.) Vortrag: "Bundeswehr, Innere Führung und westdeutsches Luthertum" am 18.5.2006 im Haus der Geschichte in Bonn

von Barbara Tonn:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des ZERG,

ich freue mich, Sie hiermit nochmals auf die morgige Veranstaltung des "Zentrum für Religion und Gesellschaft" (ZERG) an der Universität Bonn aufmerksam machen zu dürfen. Wie in unserem Flyer für das Sommersemester 2006 angekündigt, steht morgen das zweite "Forum Religionen in der Gesellschaft" auf dem Programm. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland:

"Bundeswehr, Innere Führung und westdeutsches Luthertum"

Öffentlicher Vortrag mit Podiumsdiskussion

Professor Dr. Angelika Dörfler-Dierken
Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr

Datum: 18. Mai 2006
Uhrzeit: 19:30 -21:00 Uhr
Ort: Großer Saal, Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn
Teilnehmer der Diskussion:
Stabsabteilungsleiter FüS I Brigadegeneral Karl H. Schreiner
Professor Dr. Konrad Stock, Ev.-Theol. Seminar, ZERG-Mitglied
Moderation:
PD Dr. Hans-Gerd Angel, Kath.-Theol. Fakultät

Nähere Informationen zur Rednerin / zum thematischen Hintergrund:

Angelika Dörfler-Dierken habilitierte sich 1998 über die Frage der Demokratiefähigkeit des amerikanischen Luthertums im Vergleich zum deutschen und wurde im Juni 2005 von der Universität Heidelberg zur apl. Professorin ernannt. Am Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr in Strausberg leitet sie seit Februar 2003 ein Projekt zur Ethik der Inneren Führung.

Der Vortrag leistet einen Beitrag zu der gegenwärtig stark diskutierten Frage nach dem Einsatz militärischer Gewaltmittel zum Zweck der Friedenserhaltung und wirft die Frage auf, in wiefern besonders Christen hier Verantwortung tragen.

Kriterien für mögliche Antworten bietet die „Konzeption Innere Führung“. Sie wurde als ethischer Maßstab der Bundeswehr unter maßgeblicher Beteiligung von Lutheranern in den 1950er Jahren entwickelt und durchgesetzt. Im Rahmen ihres Vortrages stellt Prof. Dörfler-Dierken auch den geistigen Vater der „Inneren Führung“, den Laientheologen, Militärtheoretiker und Friedensforscher Wolf Graf von Baudissin vor.


Mit freundlichen Grüßen

Barbara Tonn
*******************************************
Geschäftsführerin
Zentrum für Religion und Gesellschaft
Universität Bonn
Am Hof 1
53113 Bonn
Germany
Tel.: 0049 - (0)228 - 73 - 4265
Fax: 0049 - (0)228 - 73 - 7649
Email: tonn@zerg.uni-bonn.de
Internet: www.zerg.uni-bonn.de

PS: Sollten Sie die Zusendung unseres ZERG-Newsletters nicht länger wünschen, bitten wir um eine Nachricht an info@zerg.uni-bonn.de.


*

3.) Vortrag: „Medizin und Rassismus. Erinnerungen an einen jüdischen Kinderarzt“ am 24.5.2006 im Rathausrestaurant in Bonn-Beuel

von M. Halbfass:


Wir möchten herzlich einladen zur nächsten Veranstaltung im Rahmen des Forums


n e b e n d e m r a t h a u s

Dr. med. L.P. Johannsen
(Düren)

Medizin und Rassismus
Erinnerung an einen jüdischen Kinderarzt



Mittwoch, den 24. Mai 2006, 20 Uhr
Rathausrestaurant Beuel
Friedrich-Breuer-str. 65

Es laden ein:
M.Halbfas P.Petzel K.P.Pfeiffer H.R.Schlette

*
4.) 18. christlich-muslimische Tagung vom 2.-5.6.2006 in Schmitten im Hochtaunus

von Karimah Stauch:

Liebe Geschwister,sehr geehrte Damen und Herren,assalamu aleikum,"Gerechtigkeit hat viele Gesichter" - unter diesem Titel findet vom 2.-5.Juniunsere 18. christlich-muslimische Tagung am Pfingstfest imMartin-Niemoeller-Haus in Schmitten statt. Zu spannenden Diskussionen erwarten wir Menschen aus Politik,Religionsgemeinschaften, Verbaenden und NGOs. Darüber hinaus finden wiein jedem Jahr kreative Workshops, Gebete und Andachten, Begegnungen inGespraechen und Ausfluegen in die sommerliche Taunuslandschaft statt.Menschen jeden Alters sind herzlich willkommen. Mit freundlichem GrusswassalamKarimah StauchStellv. VorsitzendeDeutsche Muslim-Liga Bonn e.V.http://members.aol.com/dmlbonn/index.html

[Das folgende Programm ist eine Kopie eines PDF-Anhanges und daher etwas durcheinander geraten. Bei Bedarf schicke ich das Original gerne nach; MAS]


15.30 Kaffee, Tee, Kuchen, Sahne, nette
Gespräche, Saft für die Kinder, im Foyer
16.15 Streiten für Gerechtigkeit
Workshops und Gesprächsgruppen
– Textlektüre (Bibel und Qur’an) und
Gespräch mit Schech Bashir Ahmad Dultz
und Pfarrer i.R. Horst Eisel
– Lebensformen und Orientierungen mit
Pfr. Johannes Stein, Koblenz und
Pfrin Dr. Annette Mehlhorn, Frankfurt
– Begegnung der Religionen und Kulturen in
der Schule mit Senay Karaoguz, Lehrerin,
Offenbach,
– Singen und spielen von Deiner Gerechtigkeit
mit dem Duo Morgenwind: Jürgen
Scheuerhorst und Leonie Dortschy,
Alt-Orientalische Musiktherapeuten,
Bad Neuenahr
– Vorbereitung und Moderation interreligiöser
Foren mit Dr. Latifah Damm, Psychologin,
Düsseldorf und Mallorca
18.30 Abendessen
20.30 Feierabend mit Texten und Musik
Beiträge sind willkommen
Pfingstmontag, den 5.6.2006
8.10 Einstimmung in den Tag (muslimisch)
8.30 Frühstück
9.30 Von Visionen zu ersten Schritten. Bilanz und
Fazit in Wort, Klang und Bewegung
mit Dr. Latifah Damm, Düsseldorf und
Chadigah M. Kissel, Tanzpädagogin, Bonn
11.00 Pause
11.30 Rückblick
12.30 Mittagessen
Teilnahmebeitrag:
U+V Erwachsene im DZ, 156 EUR
Einzelzimmerzuschlag pro Nacht 8 EUR
Tagungsgebühr nach Selbsteinschätzung 20-50 EUR
Studierende, Jugendliche, Arbeitslose,
Menschen mit geringem Einkommen
U+V im DZ 100 EUR
Kinder bis 6 Jahre im DZ 76 EUR
Extra Babybett 30 EUR
Anmeldung mit beiliegender Karte an
Evangelische Akademie Arnoldshain
Karin Weintz (Tagungssekretariat)
Im Eichwaldsfeld 3,
61389 Schmitten
Tel. 06084-944-125/ Fax -138
weintz@evangelische-akademie.de
Kinderprogramm für Kinder und Jugendliche bis 14
Jahre – Bitte bei der Anmeldung das Alter der Kinder
angeben.
bendorfer forum –
hedwig-dransfeld-haus
c/o horst eisel
mühlenstrasse 102
56170 bendorf
telefon 0049(0)2622.2380
telefax 0049(0)2622.908231
www.bendorferforum.de
info@bendorferforum.de
Gerechtigkeit
hat viele Gesichter
18. Christlich-Islamische Tagung am Pfingstfest
vom 2.-5. Juni 2006
Tagungsnummer 061737
in Kooperation mit
Evangelische Akademie Arnoldshain
Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V.
Das Programm
Freitag, den 2.6.2006
Zeiten des Umbruchs und der Krise sind auch Zeiten der
Verteilung von Macht, Einfluss, Wohlstand. In christlichen
und muslimischen Traditionen werden Erkenntnisse
um die Notwendigkeit sozialer Balance und
Wege zu ihrer Erreichung reflektiert. Sie eröffnen den
Blick für eine gemeinsame Zukunft, in der Frieden
nicht ohne Gerechtigkeit zu denken ist. Wir laden Vertreter
und Vertreterinnen sozialer Schnittstellen ein
um aktuelle Realitäten im Lichte dieser Traditionen zu
überprüfen. Dabei interessiert uns in erster Linie
die Frage nach Gleichberechtigung in Deutschland und
Europa.
Während der Christlich-Islamischen Tagung am Pfingstfest,
die ihre Wurzeln in einer langjährigen Tradition
im Hedwig-Dransfeld-Haus in Bendorf hat, kommen
Gläubige aller Generationen zusammen um sich im
Dialog über gemeinsame Anliegen zu verständigen und
Verschiedenheiten auszuloten. Bei Gebet und Feier
öffnen sie die Türen und laden die Mitglieder der jeweils
anderen Gemeinschaften zur Teilhabe ein.
Neben Diskussion und Feier gibt es Begegnungen in
Stillezeiten und persönlichem Gespräch in Kleingruppen.
Die Tagung wird vom Bundesministerium des Inneren
gefördert
Das christlich-muslimische Team:
Pfrin Dr. Annette Mehlhorn, Evangelische Kirche
in Hessen und Nassau für die Evangelische Akademie
Arnoldshain
Schech Bashir Ahmad Dultz, Chadigah M. Kissel,
Karimah Stauch, Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V.
Pfarrer i.R. Horst Eisel und Pfr. Johannes Stein,
Bendorfer Forum für ökumenische Begegnung und
interreligiösen Dialog e.V.
ab 16.00 Anreise
18.30 Abendessen
19.30 Begrüßung und Einführung ins
Tagungsthema
Schech Bashir Ahmad Dultz, Schech der
Tariqah As-Safinah und Vorsitzender der
Deutschen Muslim-Liga Bonn e.V.
Pfarrerin Dr. Annette Mehlhorn,
Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
20.00 Begegnung und Austausch
moderiert von Karimah Stauch,
DML Bonn e.V. und Pfr. Johannes Stein,
Bendorfer Forum, Koblenz
Samstag, den 3.6.2006
8.10 Einstimmung in den Tag (christlich)
8.30 Frühstück
9.15 Menschenrechte und Gerechtigkeit in der
Bundesrepublik und in Europa – Aspekte
einer diffizilen Lage
Daten, Fakten, Analysen
NN, International Helsinki Federation
(angefragt)
Reaktionen:
Politik: Dr. Lale Akgün MdB SPD,
Holger Haibach, MdB CDU
Kirche: OKR Dr. Martin Affolderbach,
Kirchenamt der EKD, Hannover
Muslimische Community Dr. Murad
Wilfried Hofmann, Botschafter a.D.,
Mitglied im Beirat des ZMD,
Aschaffenburg/Istanbul
12.30 Mittagessen
14.00 Meditation des Lichtes im Tanz mit
Chadigah M. Kissel, Tanzpädagogin, Bonn
15.00 Kaffee und Tee im Foyer
15.30 Impulse für eine geschlechtergerechte
Sozialpolitik
Die interreligiöse und überparteiliche
Fraueninitiative „Sarah und Hagar“ stellt
eine Vision für die Zukunft zur Diskussion
Mit: Tania Klaczko-Ryndziun Pädagogin,
Frankfurt, Gisela Egler, Pfarrerin, Oberursel
und Naime Cakir, interkulturelle Pädagogin,
Neu-Isenburg
16.45 Pause
17.00 Eine Agenda für die Zukunft:
Impulse und Fragen
Dr. Lale Akgün MdB, Holger Haibach, MdB,
OKR Dr. Martin Affolderbach, Dr. Murad
Wilfried Hofmann.
Moderation: Dr. Sabine Schiffer,
Medienpädagogin, Erlangen
18.30 Abendessen
20.30 Einführung in die islamische Spiritualität
21.00 Dhikr
mit Schech Bashir Ahmad Dultz,
Tariqah As-Safinah
Pfingstsonntag, den 4.6.2006
8.30 Frühstück
9.30 Ökumenischer Pfingstgottesdienst
mit Pfr.i.R. Horst Eisel und
Pfr. Johannes Stein
11.00 Willkommen, Geist der Wahrheit und der
Gerechtigkeit!
Festlicher Pfingstmorgen,
anschließend Mittagsbuffet
14.30 Meditation des Lichtes im Tanz mit
Chadigah M. Kissel, Tanzpädagogin, Bonn

*

5.) off-topic: Benefizkonzert zur Rettung des Metropols am 30.5.2006 auf dem Museumsplatz in Bonn

von Marcus Mrass:

BENEFIZKONZERT RETTET DAS METROPOL am 30.5.2006 auf dem Museumsplatz in Bonn

von Marcus Mrass:

Lieber Michael!

Obschon das große Benefiz-Konzert des Vereins Pro Metropol am 30. Mai nicht ganz unserem der Folk-Musik zugeneigten Geschmack entspricht, möchte ich Dich bitten, die Dir zugänglichen Verteiler / Kanäle & Kontakte zu nutzen, um für dieses Ereignis auf der Museumsmeile möglichst viele Hörer zu gewinnen. Daß es überhaupt möglich war, in so kurzer Zeit ein attraktives Programm von Klassik bis Rock zusammenzustellen, macht die großen Sympatien deutlich, welche die Bürgerinitiative zur Rettung des Metropol-Lichtspieltheaters in Bonn genießt.

Die schon jetzt mit weit mehr als 30.000 Unterschriften größte Unterschriftensammlung, die je in Bonn zu einem kommunalpolitischen Thema stattgefunden hat, soll in ihrer Wirkung auf Politiker und Investoren durch ein rege besuchtes Festival noch verstärkt werden. Ziel ist die uneingeschränkte Aufrechterhaltung des Denkmalschutzes für das historische Kino von 1929, durch die mittelbar auch der Kulturbetrieb an diesem zentralen Ort Bonns, dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus, gesichert werden soll.

Der Eintritt kostet nur 6,- Euro: Selten war ein Konzert auf der Museumsmeile so preiswert!!!

Eine Aufstellung der mitwirkenden Künstler ist den angehängten Dateien zu entnehmen.

Alle Empfänger möchte ich herzlich bitten, ihrerseits in ihrem Freundeskreis und durch private E-Mail-Verteiler für dieses Konzert zu werben. Vielen Dank!

Schöne Grüße

Marcus Mrass

BENEFIZKONZERT
RETTET DAS METROPOL
Präsentiert von:
Bürgerinitiative PRO METROPOL e.V.
auf dem
MUSEUMSPLATZ BONN
Di., 30. Mai
ab 18.00 Uhr
Moderation: Bill Mockridge
Still Collins • Sunny Skies • Springmaus Ensemble •
Philharmonischer Chor der Stadt Bonn • De Junge •
Orchester Bonn mit den Solisten Susanne Blattert &
Selcuk Cara • Semmel’s Hot Shots • Curt & Alan Delander
• Stefania Adomeit mit der Paul Hombach Band •
RETTET DAS METROPOL
BENEFIZKONZERT
TICKET-HOTLINE BONN
08 00 / 1 75 2750
VORVERKAUFSSTELLE
BEI KARSTADT BONN UND AN ALLEN
BEKANNTEN VORVERKAUFSSTELLEN
http://www.rettet-das-metropol.de
6,95 € zzgl. VVK-Gebühr
Dienstag • 30. Mai • Museumsplatz Bonn • ab 18.00 Uhr

*

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Michael A. Schmiedel

Friday, May 05, 2006

Interreligiöser Rundbrief Nr. 120 - 3. Nachtrag

Interreligiöser Rundbrief für Köln / Bonn und Umgebung Nr. 120 – 3. Nachtrag
(5.5.2006)

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist zwar noch nicht der 16.5., aber mir war am Dienstag noch nicht klar, dass mein Vortrag am 12.5. öffentlich sein soll, so dass ich dazu auch noch einlade, und zweitens hat Krischan Ostenrath noch was mitzuteilen.

1.) Vortrag: Buddhismus - Einführung in die Lehre des Erwachten

Michael A. Schmiedel

Der Referent, erklärt die grundlegenden Inhalte der buddhistischen Lehre, insbesondere ihre meditativen und ethischen Implikationen, und geht dabei auch auf die weniger bekannte Schattenseite buddhistischer Religionsgeschichte ein, die nicht so frei von Gewalt und Intoleranz ist, wie man ihr oft nachsagt.

Fr 12.5.2006, 18.30 Uhr, Bahá’í-Forum Bonn, Wachsbleiche 26, gleich neben
der Beethoven-Halle - Tel 0228-3509484

Ob es Eintritt kostet, weiß ich jetzt nicht. Ich nehme an, es werden Spenden eingesammelt.

*

2.) Podiumsgespräch: "Das Gottesbild: Zur Funktion von Kultbildern in den großen Religionen und zur Frage, wie wir uns Gott heute vorstellen" am 14.5.2006 in Köln

von Krischan Ostenrath:

Liebe Freunde,

in Anknüpfung an unsere Zusammenarbeit mit dem Kölner
Rautenstrauch-Joest-Museum im Zusammenhang mit der aktuellen Ausstellung
"Buddhisten - Hindus - Jainas. Auf der Suche nach dem Gottesbild" wird das
besagte Museum zusammen mit dem Wissenschaftsladen Bonn und unter Mitwirkung
unter anderem von Dr. Peter Schneemelcher in einigen Tagen eine
Podiumsdiskussion zum Thema Gottesbild anbieten.

Die Veranstaltung unter dem Titel "Das Gottesbild: Zur Funktion von
Kultbildern in den großen Religionen und zur Frage, wie wir uns Gott heute
vorstellen" wird am Sonntag, den 14.05.2006 (14.30 Uhr) in den Räumen des
Rautenstrauch-Joest-Museum (Ubierring 45, 50678 Köln) stattfinden. Neben dem
Kurator der Ausstellung Dr. Ulrich Wiesner, dem Vertreter des AK Reltop Dr.
Peter Schneemelcher und mir als Moderator werden sich auf dem Podium Dr.
Thomas Lentes (Universität Münster), Prof. Dr. Th. St. Maxwell (Universität
Bonn) und Prof. DDr. Thomas Sternberg (Universität Münster) zum besagten
Thema ausstauschen.

Hierzu laden wir herzlich ein, Fahrgemeinschaften o.ä. werden sich sicher
organisieren lassen. Anders als die vom Arbeitskreis Religiöse Topographie
Köln / Bonn e.V. verantworteten Veranstaltungen ist die Diskussion übrigens
nicht kostenfrei, es wird der museumsübliche Eintrittspreis fällig.

Mit freundlichen Grüßen,

Krischan Ostenrath.

P.S.: Wie üblich bitte ich Michael A. Schmiedel um Aufnahme dieser Meldung
in den Rundbrief. Dank hierfür.

Krischan Ostenrath
Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Buschstraße 85
53113 Bonn
Tel. (0228) 20 161 - 43
Krischan.Ostenrath@wilabonn.de


*

Das war es aber nun bis frühestens zu übernächsten Woche.

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Michael A. Schmiedel

Tuesday, May 02, 2006

Interreligiöser Rundbrief Nr. 120 - 2. Nachtrag

Interreligiöser Rundbrief für Köln/Bonn und Umgebung Nr. 120 – 2. Nachtrag
(02.05.2006)

Liebe Leserinnen und Leser,

anbei noch neun Veranstaltungshinweise, die zwischenzeitig herein kamen. Nein, es ist kein Vortrag über Burkas dabei.

1.) Vorträge des ZERG.. 1
1.a.) „Zwischen Bibelfundamentalismus und Kabbalistik: Die politische Theologie des Gusch Emunim“ von Micha Brumlik am 4.5.2006. 2
1.b) „Bundeswehr, Innere Führung und westdeutsches Luthertum“ von Angelika Dörfler-Dierken am 18.5.2006. 3
1.c.) „Christlich-Islamischer Dialog: Aktuelle Erfahrungen aus Indonesien“ von Soritua. 3
Nababan am 23.6.206. 3
2.) Indische Tage im Rudolf Steiner Haus Bonn vom 30.4. bis 20.5.2006. 4
2.a) „Rabindranath Tagore – Lesung aus den Werken dieses indischen Dichters und Nobelpreisträgers“ mit Johannes O. Ulrich am 5.5.2006. 6
2.b.) „Magische Mathematik – eine einführende Demonstration“ in „Vedische Mathematik“ mit Johannes O. Ulrich am 12.5.2006. 6
2.c.) Lesung: „Die Upanishaden“ mit Gunhild Jellinek am 14.5.2006. 6
3.) Vortrag: „Geschichte und Wirkung der Anthroposophie in Deutschland“ von Helmut Zander am 9.5.2006. 6
4.) Vortrag: „Parallelgesellschaft und Integration“ von Dirk Halm am 9.5.2006. 7
5.) Vortrag: „Werteorientierung – Lösungsansätze aus muslimischer Sicht“ von Ahmed Wolf Aries am 10.5.2006. 8



1.) Vorträge des ZERG

zugeschickt von Barbara Tonn:


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des ZERG,
ich freue mich, Sie hiermit auf die kommenden Veranstaltungen des "Zentrum für Religion und Gesellschaft" (ZERG) an der Universität Bonn aufmerksam machen zu dürfen. Zu den Vorträgen im Sommersemester 2006 laden wir Sie herzlich ein.
Am Donnerstag, dem 4. Mai 2006 findet die Auftaktveranstaltung zu der neuen ZERG-Reihe "Forum Religionen in der Gesellschaft" statt. Nähere Informationen entnehmen Sie, bitte, dem beigefügten Flyer.
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Tonn
*******************************************
Geschäftsführerin
Zentrum für Religion und Gesellschaft
Universität Bonn
Am Hof 1
53113 Bonn
Germany
Tel.: 0049 - (0)228 - 73 - 4265
Fax: 0049 - (0)228 - 73 - 7649
Email: tonn@zerg.uni-bonn.de
Internet: www.zerg.uni-bonn.de

PS: Sollten Sie die Zusendung unseres ZERG-Newsletters nicht länger wünschen, bitten wir um eine Nachricht an info@zerg.uni-bonn.de.


1.a.) „Zwischen Bibelfundamentalismus und Kabbalistik: Die politische Theologie des Gusch Emunim“ von Micha Brumlik am 4.5.2006


1. Forum Religionen in der Gesellschaft

Vortrag:
Prof. Dr. Micha Brumlik
Johann Wolfgang Goethe-Universität,
Frankfurt am Main
„Zwischen Bibelfundamentalismus
und Kabbalistik: Die politische
Theologie des Gusch Emunim“
Donnerstag, 4. Mai 2006
19.30 – 21.00 Uhr
Festsaal
Hauptgebäude der Universität

Anschließende Diskussion mit den
ZERG-Mitgliedern:
Prof. Dr. Stephan Conermann
Geschäftsführender Direktor
Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Prof. Dr. Tilman Mayer
Geschäftsführender Direktor
Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie
Prof. Dr. Harald Suermann
Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Moderation:
Prof. Dr. Wolfram Kinzig
Kirchenhistoriker, Sprecher des ZERG

Micha Brumlik (* 1947) ist Professor am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt „Theorie der Erziehung und Bildung“. Daneben leitete er von 2000 bis 2005 das Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, in Frankfurt am Main. Der Vortrag beschäftigt sich mit der 1974 gegründeten außerparlamentarischen zionistischen Organisation Gusch Emunim („Block der Getreuen“), die mit religiöser Begründung die Ausweitung des israelischen Staatsgebiets auf das 1967 besetzte Westjordanland und den Gaza-Streifen anstrebt und dabei auch vor Gewalt nicht
zurückschreckt.

*

1.b) „Bundeswehr, Innere Führung und westdeutsches Luthertum“ von Angelika Dörfler-Dierken am 18.5.2006


2. Forum Religionen in der Gesellschaft
Vortrag:
Prof. Dr. Angelika Dörfler-Dierken
Sozialwissenschaftliches Institut der
Bundeswehr
„Bundeswehr, Innere Führung und
westdeutsches Luthertum“
Donnerstag, 18. Mai 2006
19.30 – 21.00 Uhr
Großer Saal, Haus der Geschichte
der Bundesrepublik Deutschland,
Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn
Anschließende Diskussion mit:
Stabsabteilungsleiter Fü S I
Brigadegeneral Karl H. Schreiner
Prof. Dr. Konrad Stock
Evang.-Theol. Seminar, ZERG-Mitglied
Moderation:
PD Dr. Hans-Gerd Angel
Seminar für Christliche Gesellschaftslehre und
Pastoralsoziologie, Kath.-Theol. Fakultät

Angelika Dörfler-Dierken habilitierte sich 1998 über die Frage der Demokratiefähigkeit des
amerikanischen Luthertums im Vergleich zum deutschen und wurde im Juni 2005 von der
Universität Heidelberg zur apl. Professorin ernannt. Am Sozialwissenschaftlichen Institut der
Bundeswehr in Strausberg leitet sie seit Februar 2003 ein Projekt zur Ethik der Inneren Führung. Der Vortrag leistet einen Beitrag zu der gegenwärtig stark diskutierten Frage nach dem Einsatz militärischer Gewaltmittel zum Zweck der Friedenserhaltung und wirft die Frage auf, in wiefern besonders Christen hier Verantwortung tragen. Kriterien für mögliche Antworten bietet die „Konzeption Innere Führung“. Sie wurde als ethischer Maßstab der Bundeswehr unter maßgeblicher Beteiligung von Lutheranern in den 1950er Jahren entwickelt und durchgesetzt. Im Rahmen ihres Vortrages stellt Prof. Dörfler-Dierken auch den geistigen Vater der „Inneren Führung“, den Laientheologen, Militärtheoretiker und Friedensforscher Wolf Graf von Baudissin vor.


1.c.) „Christlich-Islamischer Dialog: Aktuelle Erfahrungen aus Indonesien“ von Soritua
Nababan am 23.6.206


Gastvortrag
in Kooperation mit der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Bischof i.R. Dr. Dr. h.c. Soritua
Nababan
Protestant Christian Batak Church,
Indonesien
„Christlich-Islamischer Dialog:
Aktuelle Erfahrungen aus
Indonesien“
Freitag, 23. Juni 2006
10.00 – 12.00 Uhr
Großer Übungsraum
Religionswiss. Seminar
Adenauerallee 4-6, 53113 Bonn
Seit geraumer Zeit wird immer wieder von blutigen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen in Indonesien berichtet. Zahlreiche Kirchen und Pfarrhäuser wurden zerstört, mehrere Pfarrer und Gemeindemit-glieder gezielt ermordet. Gleichzeitig wird behauptet, dass die übergroße Mehrheit der Indonesier tolerant, friedlich und am Dialog interessiert sei.
Wie verhält sich die Kirche Indonesiens in dieser schwierigen Situation? Wie reagiert sie darauf politisch, aber auch theologisch? Welche Erfahrungen aus Indonesien können für einen
christl.-islam. Dialog in Deutschland und Europa fruchtbar gemacht werden? Diesen Fragen will der Vortrag nachgehen.
Dr. Nababan ist langjähriger Vizepräsident des Lutherischen Weltbundes, Präsidiumsmitglied des ÖKR und gehörte dem Nationalen Religionsrat der Republik Indonesien an.

--

Zentrum für Religion und Gesellschaft
Barbara Tonn
Geschäftsführerin
Telefon: 0228-73 4256
Fax: 0228-73 7649
Am Hof 1, 53113 Bonn
Email: info@zerg.uni-bonn.de
www.zerg.uni-bonn.de


**

2.) Indische Tage im Rudolf Steiner Haus Bonn vom 30.4. bis 20.5.2006

zugeschickt von Johannes Otto Ulrich:

Indische Tage im Rudolf Steiner Haus Bonn
53111 Bonn
Thomas Mann Strasse 39
Tel: 0228-9633959
Indien in Deutschland – aber nicht erst im Herbst zur Buchmesse in Frankfurt, schon jetzt, im Mai gibt es in Bonn die Chance, sich mitnehmen zu lassen: von indischer Musik, von photographischen Impressionen aus Südindien, von indischer Weisheitslehre, von orientalischer Küche, von orientalischer Erzählkunst - und noch von manchen mehr. Wo?
Im Rudolf Steiner Haus Bonn finden vom 30. April bis 20. Mai 2006 die „Indischen Tage“ statt, eine Chance für Liebhaber und Freunde der freien Kunst einmal mehr zu erleben, welch Vielfältigkeit und Intensität zusammengebracht werden kann – ganz ohne öffentliche Unterstützung. Die „Indischen Tage“ im Rudolf Steiner Haus verstehen sich als Auftaktveranstaltung zur „Biennale Bonn“, die vom 13.-21. Mai 2006 stattfindet und sich in diesem Jahr ebenfalls mit dem Thema Indien befasst – womit sich in der UN-Stadt Bonn die seltene Chance öffnet, die Vielfältigkeit Indiens und seiner überall anzutreffenden Überraschungen und anhaltenden Wunder auf sich wirken zu lassen.
Was fasziniert den Menschen des Westen am Thema Indien?
Eine alte Frage. Das Geheimnis könnte in der real existierenden indischen Wirklichkeit liegen. Im Charme einer dichten Lebensatmosphäre, die nicht zur Folklore neigt sondern täglichen Kampf und Herausforderung darstellt – was ungemein aktivierend, fast therapeutisch wirken kann. Es könnte der weithin ungebrochene Reichtum der Armen, die tief verwurzelte vielfältige ausgeformte Götterwelt, die gesunde Plastizität des Religiösen, aber auch die Vielseitigkeit der indischen Küche, die tiefen Geheimnissen der uralten Ragamusik, aber wohl auch das Wissen darum sein, in Indien, mit seinen 540 Millionen jungen Menschen unter 25 Jahren, ein Land im Aufbruch zur Weltspitze zu erkennen.
Indien könnte es gelingen, der Welt zu zeigen, dass die Spiritualität, die so ewig jung in den uralten vedischen Wurzeln steckt, den hereindrängenden westlichen Materialismus zu bändigen versteht – was allerdings erst noch zu beweisen wäre.


Programm der „Indischen Tage im Rudolf Steiner Haus Bonn“:

2.a) „Rabindranath Tagore – Lesung aus den Werken dieses indischen Dichters und Nobelpreisträgers“ mit Johannes O. Ulrich am 5.5.2006


Freitag, 5. Mai, 20 Uhr

Rabindranath Tagore – Lesung aus den Werken dieses indischen Dichters und Nobelpreisträgers.
mit Johannes O. Ulrich

*

2.b.) „Magische Mathematik – eine einführende Demonstration“ in „Vedische Mathematik“ mit Johannes O. Ulrich am 12.5.2006

Freitag, 12. Mai, 18 Uhr
Magische Mathematik – eine einführende Demonstration in „Vedische Mathematik“. Hat die sogenannte „Rechenschwäche“ etwas mit unseren westlichen Methoden des Rechnens zu tun?
Demonstration mit Diskussion
mit Johannes Otto Ulrich

*

2.c.) Lesung: „Die Upanishaden“ mit Gunhild Jellinek am 14.5.2006


Sonntag, 14. Mai 2006, 16-19 Uhr
Lesung mit Anmerkungen aus den alten Weisheitstexten Indiens: Die Upanishaden.
mit Gunhild Jellinek

In der Pause gibt es indischen Chai Tee

Ab etwa 17.30 Uhr:
Meditative Musik aus Indien zum Mitsingen. Rezitation aus den Veden und meditative Gesänge
Mit Gunhild Jellinek und Garita Carola Stieber, vom „Tanz des Herzens“, Köln

**

3.) Vortrag: „Geschichte und Wirkung der Anthroposophie in Deutschland“ von Helmut Zander am 9.5.2006

zugeschickt von Krischan Ostenrath:

Geschichte und Wirkung der Anthroposophie in Deutschland (Dr. Dr. Helmut Zander, Bonn)
Vor allem durch das Schreiben und Wirken von Rudolf Steiner sind ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland anthroposophische Strömungen und Institutionen entstanden, die auch in der Gegenwart nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt haben. Und auch wenn diese Attraktivität z.B. der Christengemeinschaft oder der sehr verbreiteten Waldorfpädagogik nicht immer auf anthroposophischen Grundlagen beruht, so ist doch bis heute Rudolf Steiner einer der zentralen Stichwortgeber für die Anthroposophie in Deutschland.
Der Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit wird die Geschichte der Anthroposophie in Deutschland vor allem auf ihre Wirkungen für die Gegenwart befragen. Dabei wird versucht, Rudolf Steiner und seine Weltanschauung zu verstehen, ohne dabei auf kritische Fragen zu verzichten.

Di., 09.05.2006, 18.00 Uhr (3 UStd.). Bildungszentrum des Wissenschaftsladen Bonn e.V., Reuterstraße 233, 53113 Bonn.

**

4.) Vortrag: „Parallelgesellschaft und Integration“ von Dirk Halm am 9.5.2006

zugeschickt von Haluk Yildiz:


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Mitglieder der Deutsch-Türkischen Gesellschaft Bonn,in Zusammenarbeit mit der Türkischen Redaktion der Deutschen Welle
laden wir Sie herzlich zu einem interessanten Vortrag ein.
Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen.

Dr. phil. Dirk Halm
Zentrum für Türkeistudien an der Universität Duisburg-Essen,

referiert zu dem aktuellen Thema

„Parallelgesellschaft und Integration“

am Dienstag, 9. Mai 2006, 19.00 Uhr,
in der Deutschen Welle, Bonn, Kurt-Schumacher-Straße 3, Haupteingang Haus 1
Raum 2.01.108/110 (bitte den Hinweisschildern am Empfang folgen)

Das Schlagwort „Parallelgesellschaft“ kennzeichnet die aktuelle Diskussion über die Integration der in Deutschland lebenden Migranten. Ängste vor einem radikalen Islam, vor gewalttätigen Schülern aus dem Migrantenmilieu an den Hauptschulen, vor der Entwicklung von Slums in Stadtvierteln mit hohem Ausländeranteil werden von vielen Deutschen artikuliert und von Politikern aufgegriffen. Ist die gesamte Integrationspolitik der letzten Jahrzehnte am Ende? War Multikulti eine Illusion? Auf einem von der Großen Koalition geplanten „Integrationsgipfel“ soll die ganze Palette der mit der ausländischen Wohnbevölkerung verknüpften Probleme aufgegriffen, sortiert und Lösungen zugeführt werden. Viele Experten werden sich dort zu Wort melden. Einen ausgewiesenen Fachmann für das Gebiet Migration und Integration bietet heute die Deutsch-Türkische Gesellschaft auf:

Dr. phil Dirk Halm, geb. 6. Juni 1971 in Recklinghausen, 1990 – 1997 Studium der Politologie, Soziologie, Wirtschaftspolitik und Anglistik an der Universität Münster, Dissertation zum Thema „Entwicklungshilfepolitik Deutschlands und der Europäischen Union in den 90er Jahren“, seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Pressesprecher der Stiftung Zentrum für Türkeistudien in Essen, Forschungsfelder u. a.: quantitative und qualitative Migrationsforschung, Projektevaluierung, Workshops zum interkulturellen Management, Politikberatung.

Im Anhang finden Sie noch mal die Einladung zum Vortrag.
BITTE beachten Sie auch die nächste Einladung im Anhang:
Dr. Ralf Martin Jäger
Universität Münster und Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar
spricht über das musikwissenschaftliche Thema: „Osmanische Kunstmusik in der Zeit Mozarts und Goethes“
am Donnerstag, 18. Mai 2006, 19.00 Uhr, im Uni-Club der Universität Bonn, Konviktstraße 9

Beste Grüße
Haluk Yildiz
Stv. Vors.


**

5.) Vortrag: „Werteorientierung – Lösungsansätze aus muslimischer Sicht“ von Ahmed Wolf Aries am 10.5.2006

zugeschickt von Haluk Yildiz:

Thema: Werteorientierung – Lösungsansätze aus muslimischer Sicht
Referent: Ahmed Wolf Aries (Uni Kassel und Paderborn)
Datum und Uhrzeit: 10. Mai 2006 um 20 Uhr
Ort: Uni Bonn Hauptgebäude, Hörsaal 8

Ahmed Wolf Aries:
- 1938 geboren
- Gründungsmitglied der Gesellschaft Muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler
- seit 1998 wissenschaftlicher Berater des Vorstandes des "Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland" (Bonn)
- Sprecher der Kommission Islamischer Religionsunterricht der beiden deutschen Dachverbände Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland und des Zentralrates der Muslime in Deutschland, ab dem Frühjahr 2001 stellv. Sprecher


Herzliche Grüße
Haluk


**

Das war es für dieses Mal. Der nächste interrel. Nachtrags-Rundbrief kommt frühestens in zwei Wochen, also am 16.5.2006.

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer Michael A. Schmiedel